Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung

Die Ausbildung beinhaltet eine verpflichtende Grundausbildung (116 Std.) und einer Vertiefungsausbildung in der Fachrichtung "Traumapädagoge" und/oder  "Traumazentrierte Fachberatung" (jeweils 34 Std.).  Es müssen dann insgesamt 150 Std. für eine Fachrichtung besucht werden, für die Doppelqualifikation Traumazentrierter Fachberater und Traumapädagoge sind es 184 Std.

Weitere Informationen: Curriculum "Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/FVTP)"

 

Seminar Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung      
       
Modul 1:  Einführung in die Psychotraumatologie   (16 UE)
       
Modul 2:  Stabilisierung 1, Supervision   (17 UE)
       
Modul 3:  Stabilisierung 2, Supervision   (17 UE)
       
Modul 4:  Zentrale Aspekte traumasensibler Arbeit   (8 UE)
  (Praxis / Reflexion) inkl. Selbsterfahrung, Supervision   (9 UE)
       
Modul 5:  Unterstützung & Begleitung spontaner Verarbeitungsprozesse   (8 UE)
  (Praxis / Reflexion) inkl. Selbsterfahrung, Supervision   (9 UE)
       
Modul 6:  Selbstführsorge & Selbsterfahrung   (16 UE)
       
Modul 7:  Supervision & Abschluss der Grundausbildung   (16 UE)
       
   insgesamt:   (116 UE)
       

 


 Aufbauseminar        
Modul Traumazentrierte Fachberatung  UE       Modul Traumapädagoge  UE
             
Abschluss Traumapädagogik/Traumazentrierte
Fachberatung mit dem Schwerpunkt
Traumazentrierte Fachberatung
      Traumapädagogik/Traumazentrierte
Fachberatung mit dem Schwerpunkt
Traumapädagogik
 
             
8a:
Grundlagen Traumazentrierter Fachberatung,
sowie Orientirung an zentralen Person & -Settingvariablen,
Fallsupervision
(17)   9a:
Grundlagen Traumapädagogik &
traumapädagogische Basisstrategien,
Fallsupervision
(17)
             
8b:
Traumaspezifische & traumainformierte Beratung
Möglichkeiten & Grenzen,
Fallsupervision
(17)   9b:
 Traumapädagogische Basisstrategien
- Vertiefung -,
Fallsupervision
(17)
             
             
   insgesamt:  (34)      insgesamt:  (34)

 

 

Zertifizierung - Voraussetzungen:

Bei Einfachabschluss

  • Voraussetzung für die Zertifizierung ist eine Projektvorstellung und eine anonymisierte Fallvorstellung (beides jeweils mündlich und schriftlich).
  • Die schriftliche Dokumentation der Fallvorstellungen und Projekte ist entlang eines von den Instituten vorgegebenen Schemas vorzunehmen. 

  • Die Fallvorstellung und das Projekt der KandidatInnen sind durch ein Originaldokument zu belegen (z. B. Video- oder Tonbandaufnahme, Zeichnungen, Tagebuchnotizen o. Ä. der KlientInnen).

Bei Doppelabschluss

  • Identisch mit Einfachabschluss, aber: Als Voraussetzung für die Zertifizierung kann in diesem Fall das Projekt für den zweiten Schwerpunkt entfallen. Es muss jedoch eine umfangreiche Falldarstellung angefertigt werden, die dem Setting des zusätzlichen Weiterbildungsschwerpunktes entspricht (ebenfalls schriftlich und mündlich entlang eines Schemas und durch Originaldokumente belegt).

Regelung zu Zertifikat:

1) TeilnehmerInnen, die einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB), erhalten ein Zertifikat, in dem der jeweilige Schwerpunkt ausgewiesen ist

  • Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung, Schwerpunkt Traumapädagogik (DeGPT/FVTP) oder
  • Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung, Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/FVTP).

Es ist die weiter oben genannte Prüfungsleistung für einen Einzelabschluss zu erbringen.

2) Bei TeilnehmerInnen, die zunächst einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB) und die danach den zweiten Einzelabschluss im anderen Schwerpunkt anstreben, wird die Urkunde des Einzelabschlusses gegen die des Doppelabschlusses ausgetauscht (beide Schwerpunkte sind in einer Abschlussurkunde dokumentiert). Für den Zertifikatserwerb ist die weiter oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss zu erbringen.

3) TeilnehmerInnen, die zunächst einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB), danach den zweiten Einzelabschluss im anderen Schwerpunkt anstreben und die hierzu ausdrücklich zwei getrennte Zertifikate wünschen (also kein Zertifikat, das beide Abschlüsse gemeinsam ausweist), müssen in jedem der beiden Schwerpunkte die volle Prüfungsleistung erbringen, d. h. die weiter oben beschriebene, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss gilt in diesem Falle nicht.

4) TeilnehmerInnen, die ein sog. integriertes Curriculum absolvieren, das beide Einzelabschlüsse zugleich beinhaltet (Schwerpunkt TP und Schwerpunkt TZFB), erhalten am Ende der Weiterbildung ein Zertifikat, das diesen Doppelabschluss dokumentiert (beide Schwerpunkte sind in einer Abschlussurkunde niedergelegt). Für den Zertifikatserwerb ist die weiter oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss zu erbringen.